Checkliste für das
Perfekte Ads AdWords
Konto einstellen
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Checkliste für das Perfekte Ads/AdWords Konto einstellen

Punkte die Sie beim Erstellen eines Perfekten Google Ads/Adwords Konto beherzigen sollten.

1.) Kurzer Steckbrief zum Google-Ads-Konto

Im ersten Schritt sollten Sie grundlegende Kontoinformationen festhalten wie:

  • • Kontoname
  • • Konto-ID
  • • Erstellungszeitpunkt (Seit wann existiert das Konto?)
  • • Hauptansprechpartner (betreuende Kontaktperson)
  • • Erreichbarkeit (E-Mail-Adresse und Telefonnummer)

2.) Google-Ads-Kontocheck: Wann prüfe ich was?

Kommen wir nun zur Google-Ads-Checkliste und den regelmäßigen To-dos.

Einmalige To-dos

Basis-Einstellungen

  • • Korrekte Konto-Zeitzone?
  • • Richtiger Standort?
  • • Spracheinstellung passend?
  • • Zielgruppe gegebenenfalls eingestellt?
  • • Gebotsstrategie und eingestellte Gebote sinnvoll?

Prüfen Sie außerdem, ob das Display-Netzwerk in den Search-Kampagnen aktiviert ist. Falls ja, sollten Sie für eine klare Trennung von Search- und Display-Anzeigen die Display-Auswahl entfernen!

Conversion-Tracking

  • • Ist ein sauberes Conversion Tracking implementiert?
  • • Sind alle wichtigen Makro- und Mikro-Conversions angelegt und in Google Ads integriert?
  • • Ist das Google-Ads-Konto mit einem Tracking Tool verbunden, zum Beispiel Google Analytics?

Google My Business

  • • Ist ein Google-My-Business-Konto vorhanden, sofern das Unternehmen über ein lokales Ladengeschäft verfügt?

Monatliche To-dos

Kampagnen-Einstellungen

  • • Wird die Nomenklatur in allen Kampagnen eingehalten?
  • • Macht der aktuelle Kampagnen-Aufbau noch Sinn?
  • • Sind die Kampagnen nach Brand- und Non-Brand-Keywords getrennt?
  • • Sind die Basis-Einstellungen korrekt (Region, Sprache usw.)?
  • • Sind Suchnetzwerk-Partner aktiviert? Ist das gegebenenfalls weiterhin sinnvoll?
  • • Laufen die Remarketing-Kampagnen weiterhin problemlos oder gibt es womöglich Schwierigkeiten hinsichtlich der Zielgruppen o. ä.?
  • • Enthalten die Shopping-Kampagnen eingereichte Artikel?
  • • Sind die Shopping-Kampagnen in sinnvolle Anzeigen- und Produktgruppen unterteilt?

Anzeigenerweiterungen

  • • Sind alle Typen von Anzeigenerweiterungen in ausreichender Zahl eingestellt?
  • • Sollten Erweiterungen aus Performance-Gründen gestoppt oder neue hinzugenommen werden?

Anzeigenerweiterungen sind ein absolutes Must-have, da sie die Klickrate und den Qualitätsfaktor verbessern und somit die gesamte Kampagnen- und Konto-Performance.

Meine Empfehlung zur groben Orientierung:

  • • mindestens 4 Sitelinks
  • • mindestens 4 Zusatzinformationen
  • • mindestens 2 Snippet-Erweiterungen

Natürlich machen nicht in jedem Fall alle Erweiterungs-Typen Sinn, beispielsweise temporäre Angebots-Erweiterungen oder Standort-Erweiterungen für E-Commerce-Shops. Die drei oben genannten würde ich aber stets versuchen, in jeder Kampagne unterzubringen.

Anzeigen-Wording

  • • Enthalten die Anzeigen das Keyword im Titel und in der Beschreibung?
  • • Enthalten die Anzeigen zielführende CTAs?

Keywords (Prüfung je nach Datenmenge auch mehrmals monatlich)

  • • Können Keyword-Ausschlüsse auf Anzeigengruppen-Level auf Konto-Ebene übertragen werden (wenn sie auch für künftige Kampagnen relevant sind)?
  • • Machen die eingebuchten Keyword-Optionen Sinn? Sprich: Wie unterscheiden sie sich in ihrer Performance und welche sollten in der Bewerbung bleiben?

Landingpages

  • • Sind alle Zielseiten erreichbar?
  • • Bestehen Weiterleitungen? Dann sollte die Final-URL in der Anzeige verlinkt werden.
  • • Sind die Landingpages für Mobilgeräte optimiert?
  • • Gab es gravierende Änderungen an den Zielseiten, die möglicherweise Performance-Schwankungen verursachen (auch Artikel-Bestand im E-Commerce-Bereich)
  • • Führt die Zielseite zu Conversions oder benötigt die Landingpage eine Überarbeitung? Sprich: Hält der Content auf der Zielseite, was die Anzeige verspricht?
  • • Sind sinnvolle CTAs enthalten, die sofort ins Auge fallen?
  • • Findet sich das Anzeigen-Keyword auf der Landingpage wieder?
  • • Ist die Navigation einfach und nutzerfreundlich?
  • • Lädt die Website schnell oder dauert es länger als drei Sekunden? Gibt es mobil und am Desktop Unterschiede?

Werbezeitplan

  • • Macht ein Werbezeitplan Sinn und wurde dieser korrekt eingestellt?
  • • Macht der gegebenenfalls vorhandene Werbezeitplan noch Sinn hinsichtlich der aktuellen Entwicklung?

    Gerätegebote

    • • Wurden sinnvolle Gerätegebote eingestellt?
    • • Wurde die Kampagnen-Performance auf Geräteebene überprüft?

    In aller Regel weisen die Geräte verschiedene Performance-Daten auf. Bei nicht für Mobilgeräte optimierten Websites sollte ein Ausschluss von Smartphones und Tablets erwogen werden!

    Zielgruppeneinstellungen prüfen (Demografie)

    • • Sind die korrekten Zielgruppen hinterlegt?
    • • Wurden wichtige Zielgruppenausschlüsse vorgenommen?
    • • Wurde die Kampagnen-Performance auf Zielgruppenebene überprüft?

    Sternebewertungen

    • • Sind Sternebewertungen in den Google Ads sichtbar oder lohnt es sich, Google-Kundenrezensionen zu aktivieren? Google-Ads-Report generieren
    • • bei Bedarf auch häufiger als einmal monatlich

    • Wöchentliche To-dos

    Kampagnen-Performance

    • • Entwickeln sich die KPIs im Soll?
    • • Sind gegebenenfalls Optimierungsmaßnahmen getroffen worden?

    Qualitätsfaktor

    • • Sind alle Keywords mit einem Faktor von 8 oder höher bewertet?
    • • Wurden Gegenmaßnahmen getroffen für Keywords mit einer Bewertung unter 8?

    Kurzer Hinweis:

    Google Ads gibt Ihnen für jedes Keyword folgende Metriken aus:

    1. Qualitätsfaktor
    2. erwartete Klickrate
    3. Nutzererfahrung mit der Landingpage

    Den Qualitätsfaktor bewertet Google maximal mit 10 (Skala von 1 bis 10). Ab einer Bewertung von 7 oder niedriger, sollten Sie auf jeden Fall in die Optimierung gehen. Denn wie Sie vermutlich wissen, sorgen niedrigere Bewertungen tendenziell für höhere Klickpreise. Mithilfe externer Tools erhalten Sie zum Teil auch eine Gesamtbewertung fürs Google-Ads-Konto.

    Conversions

    • • Laufen weiterhin Conversions im gewohnten Maß und Rhythmus ein oder gibt es Anomalien – sowohl in Google Ads als auch in Google Analytics?
    • • Werden die Tracking-Parameter korrekt angehängt (gclid) und kommen die Daten entsprechend in Analytics an?
    • • Sind die in Google Ads einbezogenen Conversions sinnvoll oder sollten Sie Ziele ergänzen beziehungsweise entfernen?

    Zwar laufen diese Punkte unter den wöchentlichen To-dos, allerdings sollten Sie sich mithilfe von Automatisierungen immer unmittelbar Alerts schicken lassen, sobald der Traffic oder die Conversions unter ein gewohntes Maß fallen (Drittanbieter-Tools)! Budgets

    • • Reizen die Kampagnen ihr Budget aus beziehungsweise wurden sinnvolle Maßnahmen getroffen wie Budgetumverteilungen zwischen den Kampagnen oder CPC-Erhöhungen?
    • • Bieten Kampagnen Potenzial für Budgeterhöhungen und wurden diese empfohlen/umgesetzt?

    Impressionen

    • • Wie viele Impressionen werden abgeschöpft? Entgehen Impressionen aufgrund des Rangs oder des Budgets? Wurden sinnvolle Erhöhungen oder Senkungen durchgeführt?
      • Anzeigengruppen, Anzeigen und Keywords

        • • Liegen mindestens zwei Anzeigenvarianten für einen A/B-Test vor?

        Anzeigengruppen ohne aktive Anzeigen können sich negativ auf die Qualitätsbewertung des Kontos und der Kampagne durch Google auswirken. Das wiederum bewirkt höhere Klickpreise.

        Meine Empfehlung und von Google selbst genannte Best Practice sind mindestens drei parallellaufende Varianten zum Performance-Vergleich.

        • • Sind zu viele Anzeigen aktiv, die damit nur wenige Daten einsammeln (mehr als drei oder vier)?
        • • Sind genug Keywords enthalten und in verschiedenen Keyword-Optionen getestet worden (Szenario vermeiden, dass zum Beispiel nur ein Keyword mit geringem Suchvolumen vorliegt)?
        • • Wurden spezielle Keywords der Option „weitgehend passend“ daraufhin geprüft, ob sinnvolle Anfragen einlaufen?

        Die Keyword-Option „weitgehend passend“ ist aufgrund ihrer generischen Ausrichtung besonders für irrelevante Suchanfragen prädestiniert. Darum habe ich es als separaten Punkt in diese Google-Ads-Checkliste integriert. Haben Sie daher besonderes Augenmerk darauf!

        • • Sind zu viele Keywords enthalten, die nicht mehr ideal mit den Anzeigentexten matchen?
        • • Ist zum Kampagnenstart die gleichmäßige Anzeigenrotation ausgewählt?
        • • Laufen wirklich nur die Best-Performer oder auch Looser-Ads?
        • • Liegen aktivierte, aber abgelehnte Anzeigen vor (Richtlinienverstöße)?
        • • Liegen doppelte Keywords in einer oder verschiedenen Kampagnen vor, die sich gegenseitig Konkurrenz bereiten?
        • • Wurden Potenzial-Keywords aus dem Suchanfragenbericht bereits ins Keyword-Portfolio aufgenommen?
        • • Wurden Keywords beziehungsweise Suchbegriffe ausgeschlossen, die sehr viele Impressionen ohne Klicks oder viele Impressionen und Klicks ohne Conversions generieren?

        Merchant Center

        • • Wurden wichtige Fehlermeldungen im Merchant Center überprüft und behoben für einen sauberen Google-Shopping-Feed?

        Tägliche To-dos (optional mehrmals wöchentlich)

        Impressionen und Klicks

        • • Generieren die Kampagnen Reichweite und Traffic?
          • Keywordgebote

            • • Liegen Keywords unter dem Gebot für die erste Seite?

            Solche potenziellen Probleme können Sie auch mithilfe automatisierter Regeln in Google Ads lösen, die Gebote selbstständig nach Ihren Vorgaben verändern. Dennoch sollten Sie verfolgen, wie sich das CPC-Niveau verändert, um ungewollte Kostenanstiege direkt zu bemerken. Dokumentation

            • • Wurden wichtige Probleme, Maßnahmen und Learnings schriftlich und verständlich dokumentiert?

            Weitere wichtige Punkte auf die Sie achten sollten:

            1. Handlungsaufforderung

            Animieren Sie Ihre Kunden zum Klick mit Handlungsaufforderungen wie: Jetzt hier informieren! Jetzt 20% Rabatt sichern! Oder ähnlich.

            2. Wiederholung der Keywords im Anzeigentext

            Je häufiger Ihr Keyword in dem Anzeigentext vorkommt umso relevanter wird die Anzeige für Ihren User und auch für Google, ebenfalls wird das eigegeben Keyword in der Textanzeige fettgedruckt!

            3. Angezeigte URL

            Nutzen Sie die Zeichen der angezeigten URL indem Sie das (www.) entfernen und Ihr Keyword auch in diesem Textfeld wiederholen oder relevante bzw. verwandte Begriffe einfügen.

            4. Anzeigentext auf den Kunden ausrichten

            Erreichen Sie den Suchenden mit zielführenden Formulierungen passend zu der Suchphase in der sich der User gerade befindet. Passen Sie Ihren Anzeigentext dem Kaufprozess an.

            5. Anzeigenerweiterungen / Bewertungserweiterungen

            Nutzen Sie alle Möglichkeiten um Ihre Anzeige mit zusätzlichen Informationen zu bestücken indem Sie Anruferweiterungen, Standorterweiterungen, Erweiterung mit Zusatzinfo, Sitelinks oder Bewertungserweiterung hinzufügen.

            6. Dynamischer Anzeigentext / Suchanzeige

            Mit dem dynamischen Anzeigentext wird genau das Keyword angezeigt das von dem User eingegeben wurde, vorausgesetzt es befindet sich in Ihrem Keyword-Set. Wenn Sie 3-4 Anzeigen erstellen, sollte eine hiervon eine dynamische Suchanzeige sein. Am häufigsten wird dieser Trick in der Überschrift verwendet. {Keyword:Ihr Alternativtext} Eine Anleitung zur Erstellung von dynamischen Suchanzeigen finden Sie hier: https://support.google.com/adwords/answer/3249700?hl=de&ref_topic=3119126

            7. USP Alleinstellungsmerkmal in den Anzeigentext

            Sie bieten kostenfreien Versand oder kostenlose Rücklieferung oder vielleicht den Kauf auf Rechnung an? Dann sollte das auch in Ihren Anzeigentext stehen. Nutzen Sie hierfür die Erweiterung mit Zusatzinformation oder schreiben Sie es einfach in den Anzeigentext.

            8. Nutzen Sie, wenn möglich alle verfügbaren Zeichen

            Überschrift / Textfeld / Angezeigte URL. Es ist zwar nicht immer einfach alle Informationen in die vorgegeben Zeilen reinzupacken, machen Sie sich aber trotzdem Gedanken darüber wie Sie möglichst viel Text und Information unterbringen können.

            9. Mobile Anzeigen hinzufügen für Top Performance auf
            Mobil Geräten

            Sie haben eine gesonderte Mobile Seite auf die Sie weiterleiten können? Dann sollten Sie Tablet- und Smartphone-Nutzer auch auf genau diese Seite weiterleiten. Das steigert nochmal die Relevanz und die Darstellung Ihrer Anzeige in den mobilen Suchergebnissen.

            10.Erstellen Sie pro AZG* immer 3-4 Anzeigen

            (Performance Check)

            In den AdWords Kampagnen Einstellungen müssen Sie unter Anzeigenauslieferung die Anzeigenrotation auf „gleichmäßige Anzeigenrotation“ stellen, somit können Sie innerhalb von 30-90 Tagen vergleichen welche Ihrer Anzeige am besten angekommen ist und am häufigsten geklickt wurde. Nach dem Test können Sie die Textanzeigen mit schlechter Performance pausieren oder anpassen (Wenig Klicks und geringe CTR).